Warum nicht deine Motivation, sondern deine Wohnung das Problem ist

Jede Wette, das wusstet ihr noch nicht: Die Menschen, die regelmäßig joggen, sind genauso motiviert bzw. unmotiviert wie jene, die sich dazu kaum durchringen können.

Wir haben also alle denselben Schweinhund.

Aber: Er lebt anders.

Der Schlüssel zu einem sportlicheren Leben ist laut Wissenschaftlerin Wendy Wood nicht die Willensstärke, sondern die Organisation. Bei Menschen, die regelmäßig joggen, stehen zum Beispiel die Sportschuhe neben der Haustür. Oder sie haben bestimmte Routinen etabliert.

Statt sich – wie es viele oftmals tun – auf das Herumdoktern der Ziele zu versteifen, sollte auch ein starker Fokus auf die Umgebungsgestaltung gelegt werden. Wie man sich organisiert, Routinen schafft und das Erreichen seiner Ziele erleichtert. Als willensstark wahrgenommene Menschen sind besonders gut darin, sich eine günstige Umgebung zu schaffen.

Das Einführen neuer Gewonheiten ist besonders leicht, wenn man einen größeren Bruch im Leben hat, zum Beispiel in eine neue Wohnung zieht. Hier kann der Neuanfangsschwung gut genutzt werden. Denselben Schwung kann man übrigens auch zum Jahreswechsel mitnehmen. Aber es geht natürlich auch ohne. Alles eine Frage der Organisation, wie wir jetzt wissen.

Nachdem du deine Ziele geklärt hast, steht also im Vordergrund, wie du ihr Erreichen bestmöglich unterstützt. Und da gibt es eine Menge Möglichkeiten. Wichtig ist allerdings, dass sie zu dir und deinem Leben passen:

  • Verabredungen zum Sport (mit verlässlichem Sportpartner)
  • Sportbuddy suchen, mit dem man sich regelmäßig austauscht und neue Vereinbarungen trifft (z. B. dass man bis zum nächsten Gespräch zweimal schwimmen war) – geht übrigens auch rein virtuell
  • Feste Sportzeiten (z. B. Montagabend Krafttraining, Mittwochabend Joggen, Freitagabend Schwimmen) – am besten in den Kalender eintragen!
  • Sportsachen im Blickfeld platzieren
  • Sportsachen ständig vorbereitet und griffbereit haben (z. B. im Auto, sodass man auch spontan zum Sport gehen kann)
  • MP3-Player/iPod/Handy mit der Lieblingsmusik bestücken
  • einem örtlichen Turnverein mit ansprechenden Kursen beitreten – wichtig: gute geografische Lage
  • das richtige Equipment (gute Wanderschuhe, Kleidung für jedes Wetter, Sporthandschuhe beim Gerätetraining etc.)
  • immer einen Notfallsnack parat haben, damit „Hunger“ nicht zur Ausrede werden kann (z. B. Proteinriegel, Nussmischung etc.)

Dasselbe Prinzip funktioniert übrigens auch bei der Änderung von Essgewohnheiten. Denn vor allem die Organisation entscheidet am Ende über den Erfolg.

Also, worauf wartest du? Los geht’s!

Auf in ein fittes, gesundes 2018!

 

Advertisements

Ein Gedanke zu “Warum nicht deine Motivation, sondern deine Wohnung das Problem ist

  1. Huhu! Danke für deinen Kommentar und die Verlinkung dieses Beitrags. Da ist schon viel Wahres dran und ich versuche auch so gut und viel wie möglich zu organisieren, aber sagen wir es mal so – meine Lebensumstände sind leider nicht die besten momentan. Wohne bei meinem Opa auf Zeit, bis mein Freund und ich eine eigene Wohnung finden und wir schwanken immer zwischen seinem Zuhause und meinem hin und her, da schiebt sich oft was zwischen die Planung. Vieles wäre auch besser, wenn ich ein eigenes Auto hätte etc., aber bin einfach oft auf Bus oder meinen Freund angewiesen. Trotzdem denke ich, dass es dieses Jahr besser klappen kann, wenn ich einfach mal am Ball bleibe und meine Pläne nicht dauernd umwerfe :D

    Gefällt 1 Person

Sahne zugeben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s