30 Tage: Quäl dich, du Sau!

Zeit für eine neue Challenge!

Die Entscheidung fiel vorhin mehr oder weniger spontan, denn ich las von fitmit30s Challenge, 30 Tage lang Sport zu treiben. Ja, täglich!

Die Idee begeisterte mich sofort. Und da morgen Montag ist (und ja jeder weiß, dass es irgendwie immer schön ist, Neuanfänge an einem Montag zu beginnen), dachte ich, ich könnte ja direkt morgen anfangen.

Und dann dachte ich: Hmmm.. du hast innerhalb dieser 30 Tage eine Dienstreise, in der du von morgens bis abends auf den Beinen bist und dann sicher todmüde ins Hotelbett fällst. Wie willst du da Sport machen? Und was ist mit den ganzen Terminen in nächster Zeit? Abends stehen so viele Sachen an, wie siehst du denn dann bitte aus, wenn du frisch vom Sport kommst, ungeduscht und „ungemacht“? Und eigentlich bin ich ja auch leicht angeschlagen, das ist jetzt vielleicht kein guter Zeitpunkt?

Es kamen noch ein paar weitere Ausreden.

Und genau deshalb muss ich diese Challenge durchziehen! Denn es geht ja gerade darum, seinen Ausreden und dem inneren Schweinehund die Stirn zu bieten! Der Sport soll kontinuierlich stattfinden und als natürlicher Teil des Alltags integriert werden. Deshalb geht es auch nicht darum, jeden Tag hochintensiven Sport zu treiben, sondern darum, jeden Tag irgendwas zu tun – und seien es „nur“ 50 Sit-ups. Das kann man dann auch im Hotelzimmer machen…

Ich glaube, diese Challenge ist ideal für mich, denn ich bin ein ungeduldiger Mensch, der Quick-wins liebt. Beim Sport kommen Ergebnisse aber von der Kontinuität, nicht von der kurzfristigen Anstrengung.

Dass Kontinuität ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg ist, kann ich übrigens schon seit einiger Zeit gut an meinem Körper sehen. Seit etwas mehr als einem Jahr treibe ich nun regelmäßig Sport – und das sieht man deutlich. Ich bin definierter, fester, stärker (auch mental). Aber trotzdem begleitet mich immer noch oft der Schweinehund. Und eine Perfektionismusstimme. Die erzählt mir dann, dass es vielleicht irgendwie gut war, dass ich ins Fitnessstudio gegangen bin, aber dass es noch viel besser gewesen wäre, wenn ich statt 30 Minuten einfach 45 auf dem Crosser gestanden hätte.

Daher verfolge ich mit der Challenge folgende Ziele:

  • Kontinuität antrainieren und Bewegung als natürlichen, indiskutablen Teil des Alltags integrieren (Schweinehund bändigen)
  • Fokus auf das generelle Tun legen (Perfektionismusstimme verstummen lassen)
  • fitter werden (unspezifisch – ob Ausdauer, Kraft, allgemeines Wohlbefinden.. eigentlich ist es mehr ein Hoffen auf die Wirkung als ein speziell angestrebtes Ziel)

Vielleicht lässt sich ja der eine oder andere motivieren, eine ähnliche Challenge zu starten? Ich werde regelmäßig berichten, wie es bei mir läuft.

(Ich habe übrigens versucht, ein Vorher-Bild zu schießen. Das war durch Licht und iPhone-Kamera aber so realitätsfern, dass ich es verworfen habe. Meine Maße habe ich auch nicht genommen, da ich aktuell Wassereinlagerungen habe, die mich etwas dicker machen als ich bin. Auf der Waage war ich auch nicht. Und ich werde mich auch nicht draufstellen. Ich war seit Monaten nicht mehr auf der Waage – und das lässt mich irgendwie entspannter leben und essen. :-) Es wird also keine messbaren Hard Facts geben. Die sind bei meinen Zielen aber auch nicht essentiell.)

 

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14 Gedanken zu “30 Tage: Quäl dich, du Sau!

  1. Hi Jule,
    wow, das freut mich aber richtig! Du schaffst das. Es ist gar nicht so schwer und vieles kommt einfach von alleine, wenn man dran bleibt. Das schwierigste ist die Routine, der Wille sich zu steigern, entsteht von ganz alleine. Ich wünsche dir viel Spaß bei deinem Weg!

    Liebe Grüße
    Krissi

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  2. Wollt gerade schreiben, Termine und Geschäftsreisen sind keine gute Ausrede ;)
    Sport geht überall, Hotels haben Fitnessbereiche, ein Seil findet in jedem Gepäck platz und Videos für Training ohne Geräte gibts online zu genüge und Liegestütze und SitUps gehen überall…Ganz abgesehen von Spaziergängen oder laufen statt Straßenbahn/Bus.
    Du schaffst das bestimmt, ich glaub an dich. Sport kann sich schnell unkompliziert in den Alltag einfügen.

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    • Wenn ich es ganz streng betrachte, würde ich die 30 Tage sicher auch „einfach so“ schaffen, denn in der Mittagspause gehe ich oft ganz bewusst zügig eine Runde um den Block. Oder parke das Auto absichtlich etwas weiter weg. Oder laufe den Berg hoch, um ihn dann wieder runterzulaufen. Vielleicht ist es eher eine Frage der Definition.
      Aber ich finde, ein bisschen Herausforderung muss schon dabei sein. Es sollte schon eine gewisse Anstrengung haben.

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